... mit diesen Worten stürzte die mehr als 70 Meter breite und 11
Meter hohe Mauer in der Düsseldorfer Esprit Arena zusammen.
Gerade war das Konzert von, Pink Floyd Mitbegründer, Roger Waters
zu Ende gegangen. Nach 1981 in Dortmund ist er ein letztes mal mit
der Rockoper "The Wall" auf Tour durch Deutschland.
Hinter mir liegt ein Erlebnis für das ich keine wirklich
passenden Worte finden kann. Ich habe schon viele Konzerte in meinem
Leben gesehen, schlechte und auch brillante. Die Konzerte von Pink Floyd, die ich besuchte, gehörten immer zu den Besten. Was aber am Samstag an audiovisuellen
Eindrücken auf mich einstürzte, hatte ich so vorher noch nie
erlebt.
Ich ging mit großen Erwartungen zu dem Konzert. Wer einmal ein
Konzert von Pink Floyd gesehen hat weiß mit welch einer Perfektion
sie auftreten oder besser gesagt auftraten.
Im Vorfeld hatte ich bereits einige Stimmen von Besuchern der
voran gegangenen Konzerte gehört. Allesamt waren sie positiv und erfanden eine Superlative nach der anderen. Meine Spannung und auch
Angst, vielleicht doch enttäuscht zu sein, wuchs.
Diese Sorgen war völlig unbegründet. Das Zusammenspiel der
Visualisierung und der Musik war einfach überwältigend. Von der
ersten bis zur letzten Minute war ich, so wie der Rest des Publikums,
gefesselt. Der Sound war perfekt. Besser kann man es einfach nicht
machen. Die Bilder eine Konfrontation mit aktuellen
Geschehnissen.
Der Westen beschreibt in seinem Artikel die Show sehr gut.
Ich bin froh dabei gewesen sein zu können.