Archive Juni 2011:

Tear down the wall ...

... mit diesen Worten stürzte die mehr als 70 Meter breite und 11 Meter hohe Mauer in der Düsseldorfer Esprit Arena zusammen.

Gerade war das Konzert von, Pink Floyd Mitbegründer, Roger Waters zu Ende gegangen. Nach 1981 in Dortmund ist er ein letztes mal mit der Rockoper "The Wall" auf Tour durch Deutschland.

Hinter mir liegt ein Erlebnis für das ich keine wirklich passenden Worte finden kann. Ich habe schon viele Konzerte in meinem Leben gesehen, schlechte und auch brillante. Die Konzerte von Pink Floyd, die ich besuchte, gehörten immer zu den Besten. Was aber am Samstag an audiovisuellen Eindrücken auf mich einstürzte, hatte ich so vorher noch nie erlebt.

Ich ging mit großen Erwartungen zu dem Konzert. Wer einmal ein Konzert von Pink Floyd gesehen hat weiß mit welch einer Perfektion sie auftreten oder besser gesagt auftraten.

Im Vorfeld hatte ich bereits einige Stimmen von Besuchern der voran gegangenen Konzerte gehört. Allesamt waren sie positiv und erfanden eine Superlative nach der anderen. Meine Spannung und auch Angst, vielleicht doch enttäuscht zu sein, wuchs.

Diese Sorgen war völlig unbegründet. Das Zusammenspiel der Visualisierung und der Musik war einfach überwältigend. Von der ersten bis zur letzten Minute war ich, so wie der Rest des Publikums, gefesselt. Der Sound war perfekt. Besser kann man es einfach nicht machen.  Die Bilder eine Konfrontation mit aktuellen Geschehnissen.

Der Westen beschreibt in seinem Artikel die Show sehr gut.

Ich bin froh dabei gewesen sein zu können.

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